Chelsea gegen Inter Mailand hieß heute Abend das Duell an der Stamford Bridge. Oder sollte man besser sagen Jose "The Special One" Mourinho gegen Chelsea ? Im Vorfeld konnte man dies durchaus so sehen, so hatte Mourinho die Gemüter bereits im Vorfeld auf der Pressekonferenz erregt, in dem er sagte er gehe seinen Weg immer weiter Vorwärts und sammle wichtige Titel während Chelsea auch "irgendwas" hole. Das war natürlich ein kleiner Seitenhieb richtung London, die in der Vergangenheit nicht viel zu feiern hatten.
Eigentlich konnte man heute Abend davon ausgehen, dass die Londoner richtig Gas geben werden, schließlich haben sie das Hinspiel in Mailand mit 2-1 verloren, aber nichts von dem war zu sehen. In der ersten Hälfte ging kaum Torgefahr von den "Blues" aus, lediglich Michael Ballack mit einem Weitschuss in der 11. und Nicolas Anelka in der 42. Minute hatten kleine Tormöglichkeiten.
Schiedrichter Stark verweigerte den Gastgebern noch einen möglichen Elfmeter
Auch in der zweiten Hälfte keine Besserung der Londoner zu sehen, ganz im Gegenteil. Nun hatten die Gäste aus Mailand die besseren Chancen.
Milito hatte in der 66. und Motta in der 70. Minute die Gelegenheit auf das 0-1, aber daraus wurde nichts. Aber in der 78. Minute brachte Eto`o den FC Chelsea in ein Schockmoment, denn dieser schob den Ball eiskalt am Londoner Keeper Ross Turnbull, der die verletzen Cech und Hilario vertrat, vorbei.
Didier Drogba musste den Platz in der 86. Minute nach einer angeblichen Tätlichkeit verlassen.Auch in den verbleibenden Minuten der Schlussphase kam der FC Chelsea zu keiner klaren Torchance mehr, so dass es schließlich beim 0-1 blieb.
Insgesamt gesehen kein unverdientes Ergebnis, denn von den Londonern war kein wirklicher Siegeswille zu erkennen und Inter Mailand zeigte seine Defensivstärke, allen voran Lucio, der wiedermal eine sehr gute Partie ablieferte.
So muss der FC Chelsea wiedermal die Segel in der Champions League streichen und die Träume vom Gewinn dieser Abstand nehmen. Hat man doch nach den großen Investitionen immer gesagt und gepredigt man werde die Champions League gewinnen, so muss sich der Londoner Club wohl ein wenig die Schadenfreude anderer gefallen lassen, ähnlich wie bei den "Königlichen" aus Madrid.
Dienstag, 16. März 2010
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